Überblick
GHRP-2 bindet an GHS-R1a auf somatotropen Zellen und stimuliert pulsatile GH-Sekretion. Es hemmt gleichzeitig Somatostatin-Signale. Im Vergleich zur ersten Generation zeigt es weniger Cortisol- und Prolaktin-Stimulation.
Wirkmechanismus
Durch duale Wirkung (GHS-R1a-Agonismus + Somatostatin-Hemmung) werden starke GH-Pulse ausgelöst. Die nachgeschaltete IGF-1-Erhöhung ist schwächer als bei GHRP-6, der Vorteil liegt im günstigeren Nebenwirkungsprofil.
Forschungsgebiete
- GH-Sekretion und GHS-R1a-Bindung
- Vergleich mit GHRP-6 und Ipamorelin
- Metabolische und anabole Effekte
- Hypophysen-Signalwege
Steckbrief
| Sequenz | D-Ala-D-β-Nal-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH₂ |
|---|---|
| Summenformel | C₄₅H₅₅N₉O₆ |
| Molekulargewicht | 818 Da |
| Aminosäuren | 6 |
| Halbwertszeit | ~15–30 min |
| Herkunft | Synthetisch (2. Generation GHRP) |
Studien & Literatur
Alle PubMed-Studien zu GHRP-2 growth hormone ↗
Hinweis: Alle Informationen dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.
