Überblick
Hexarelin ist der potenteste GHS-R1a-Agonist seiner Klasse, führt jedoch schnell zu Tachyphylaxie (Toleranzentwicklung). Separate Forschungslinien untersuchen kardioprotektive Wirkungen über CD36-Rezeptor-Bindung, unabhängig von GH-Effekten.
Wirkmechanismus
Starke GH-Pulse bei gleichzeitig schneller Rezeptordesensibilisierung charakterisieren Hexarelin. Die kardioprotektive Wirkung in ischämischen Modellen ist GH-unabhängig und läuft über CD36, was Hexarelin als dualen Forschungsansatz interessant macht.
Forschungsgebiete
- Stärkster bekannter GHS-R1a-Agonist
- Tachyphylaxie-Kinetik
- Kardioprotektive Eigenschaften (CD36)
- Vergleich mit GHRP-2 und Ipamorelin
Steckbrief
| Sequenz | His-D-2Nal-Ala-Trp-D-Phe-Lys-NH₂ |
|---|---|
| Summenformel | C₄₇H₅₈N₁₂O₆ |
| Molekulargewicht | 887 Da |
| Aminosäuren | 6 |
| Halbwertszeit | ~30 min |
| Herkunft | Synthetisch |
Studien & Literatur
Alle PubMed-Studien zu Hexarelin examorelin growth hormone cardiac ↗
Hinweis: Alle Informationen dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.
