Überblick
Ipamorelin bindet an GHS-R1a und stimuliert selektiv GH-Pulse aus der Hypophyse. Die fehlenden unerwünschten Nebeneffekte auf Cortisol und Prolaktin machen es zum bevorzugten GH-Sekretagog in der präklinischen Körperzusammensetzungsforschung.
Wirkmechanismus
Hochselektiver GHS-R1a-Agonismus ohne Off-Target-Stimulation. Die GH-Pulsatilität bleibt physiologisch, IGF-1 steigt sekundär. Ipamorelin gilt als der selektivste Vertreter der GHRP-Klasse.
Forschungsgebiete
- Selektive GH-Sekretion ohne Nebeneffekte
- Körperzusammensetzung und Fettstoffwechsel
- Knochenmetabolismus
- Vergleich mit GHRP-2, GHRP-6 und Hexarelin
Steckbrief
| Sequenz | Aib-His-D-2-Nal-D-Phe-Lys-NH₂ |
|---|---|
| Summenformel | C₃₈H₄₉N₉O₅ |
| Molekulargewicht | 711,85 Da |
| Aminosäuren | 5 |
| Halbwertszeit | ~2 Stunden |
| Herkunft | Synthetisch |
Studien & Literatur
Alle PubMed-Studien zu Ipamorelin growth hormone secretagogue ↗
Hinweis: Alle Informationen dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.
