Überblick
Das E-Peptid von MGF aktiviert ruhende Satellitenstammzellen ohne sofortige Differenzierung. Dies erweitert das Regenerationspotenzial nach Belastungsschäden. PEG-MGF zeigt verlängerte Aktivität und bessere systemische Stabilität.
Wirkmechanismus
MGF fungiert als lokaler Wachstumsfaktor, der bei mechanischem Stress exprimiert wird. Die Aktivierung von Satellitenzellen steht im Vordergrund; systemische Effekte auf den IGF-1-Spiegel sind im Vergleich zu IGF-1 LR3 geringer.
Forschungsgebiete
- Muskelsatellitzell-Aktivierung nach Belastung
- Muskelregeneration und Hypertrophie
- PEG-Modifikation und Stabilität
- Vergleich mit IGF-1 und IGF-1 LR3
Steckbrief
| Sequenz | Tyr-Gln-Pro-Pro-Ser-Thr-Asn-Lys-Asn-Thr-Lys-Ser-Gln-Arg-Arg-Lys-Gly-Ser-Thr-Phe-Glu-Glu-Arg-Lys |
|---|---|
| Summenformel | C₁₂₄H₂₁₄N₄₂O₃₃ |
| Molekulargewicht | 2.867 Da |
| Aminosäuren | 24 |
| Halbwertszeit | Minuten; PEG-Form Stunden |
| Herkunft | Spleißvariante von IGF-1, synthetisch |
Studien & Literatur
Alle PubMed-Studien zu MGF mechano growth factor satellite cells ↗
Hinweis: Alle Informationen dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.
