Überblick
MT-2 aktiviert MC1R (Pigmentierung), MC3R und MC4R (Sexualfunktion, Appetit). Über MC1R stimuliert es Melanozyten zur Eumelanin-Synthese. Die MC4R-Aktivierung löst zentrale Effekte auf sexuelle Erregung aus.
Wirkmechanismus
Breitere Melanocortin-Rezeptor-Aktivierung als natives α-MSH. Die zyklopeptidische Struktur verleiht MT-2 höhere Rezeptoraffinität und längere Wirkdauer. MC4R-Aktivierung über zentrale Schaltkreise erklärt die pro-sexuelle Wirkung.
Forschungsgebiete
- Melanogenese und UV-Schutz
- MC4R-vermittelte Sexualfunktion
- Appetitregulation über Melanocortin-Achse
- Vergleich MT-1 vs. MT-2
Steckbrief
| Sequenz | Ac-Nle-cyclo[Asp-His-D-Phe-Arg-Trp-Lys]-NH₂ |
|---|---|
| Summenformel | C₅₀H₆₉N₁₅O₉ |
| Molekulargewicht | 1.025 Da |
| Aminosäuren | 7 (zyklisch) |
| Halbwertszeit | ~1–2 Stunden |
| Herkunft | Synthetisch (α-MSH-Analogon) |
Studien & Literatur
Alle PubMed-Studien zu Melanotan II MT-2 melanocortin ↗
Hinweis: Alle Informationen dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.
