Überblick
MT1 stimuliert MC1R auf Melanozyten mit hoher Selektivität, was zu gesteigerter Melanin-Synthese führt. Im Unterschied zu MT-2 fehlen MC4R-vermittelte systemische Effekte auf Sexualfunktion und Appetit.
Wirkmechanismus
Selektive MC1R-Aktivierung induziert Melanogenese und verbessert den UV-Schutz. Klinische Zulassung als Afamelanotide (Implantatkapseln) für EPP-Patienten bestätigt den soliden pharmakologischen Ansatz.
Forschungsgebiete
- MC1R-Aktivierung und Melanogenese
- EPP-Modell und Lichtschutz
- Vergleich mit Melanotan II
- Topische vs. systemische Applikation
Steckbrief
| Sequenz | Ac-Ser-Tyr-Ser-Nle-Glu-His-D-Phe-Arg-Trp-Gly-Lys-Pro-Val-NH₂ |
|---|---|
| Summenformel | C₇₈H₁₁₁N₂₁O₁₉ |
| Molekulargewicht | 1.646,87 Da |
| Aminosäuren | 13 |
| Halbwertszeit | ~1–2 Tage (je Formulierung) |
| Herkunft | Synthetisch (linearisiertes α-MSH-Analogon) |
Studien & Literatur
Alle PubMed-Studien zu Melanotan-1 afamelanotide MC1R ↗
Hinweis: Alle Informationen dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.
