Überblick
Humanin hemmt Apoptose durch Bindung an pro-apoptotische Bcl-2-Familienmitglieder und neutralisiert Amyloid-β-Toxizität in Neuronen. Es aktiviert JAK2/STAT3-Signalwege und sinkt nachweislich mit zunehmendem Alter.
Wirkmechanismus
Durch Bindung an IGFBP-3 und den gp130/IL-6R-Komplex aktiviert Humanin Überlebens-Signalwege. In Altersmodellen verhindert exogenes Humanin neuronalen Zelltod und verbessert metabolische Parameter.
Forschungsgebiete
- Neuroprotektion bei Alzheimer
- Mitochondriale Abkömmlingspeptide (MDP)
- Alterungskorrelierter Humanin-Spiegel
- Zytoprotektive Mechanismen in verschiedenen Geweben
Steckbrief
| Sequenz | Met-Ala-Pro-Arg-Gly-Phe-Ser-Cys-Leu-Leu-Leu-Leu-Thr-Ser-Glu-Ile-Asp-Leu-Pro-Val-Lys-Arg-Arg-Ala |
|---|---|
| Summenformel | C₁₁₇H₂₀₉N₄₁O₃₃S |
| Molekulargewicht | 2.687 Da |
| Aminosäuren | 24 |
| Halbwertszeit | ~10 min (Plasma) |
| Herkunft | Mitochondrial kodiert (16S-rRNA-Gen), synthetisch |
Studien & Literatur
Alle PubMed-Studien zu Humanin neuroprotection mitochondrial ↗
Hinweis: Alle Informationen dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.
