Überblick
KPV wirkt über MC1R-unabhängige Wege und hemmt NF-κB sowie pro-inflammatorische Zytokine (IL-1β, TNF-α). In intestinalen Epithelzellen schützt es die Schleimhautintegrität.
Wirkmechanismus
Antiinflammatorische Wirkung durch direkte Hemmung von NF-κB-Aktivierung in Immunzellen und Epithelzellen. Topisch beschleunigte Re-Epithelialisierung in Wundheilungsmodellen ohne pigmentierende Nebenwirkungen.
Forschungsgebiete
- NF-κB-Hemmung und Zytokinreduktion
- Gastrointestinale Entzündungsmodelle
- Topische Wundheilung
- Melanocortin-unabhängige Antiinflammation
Steckbrief
| Sequenz | Lys-Pro-Val |
|---|---|
| Summenformel | C₁₄H₂₇N₃O₄ |
| Molekulargewicht | 330,4 Da |
| Aminosäuren | 3 |
| Halbwertszeit | < 30 min |
| Herkunft | Synthetisch (C-terminales α-MSH-Fragment) |
Studien & Literatur
Alle PubMed-Studien zu KPV alpha-MSH anti-inflammatory ↗
Hinweis: Alle Informationen dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.
