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Überblick

Tesamorelin stimuliert über GHRH-Rezeptoren die endogene GH-Sekretion, was zu IGF-1-Anstieg führt. Klinische Studien zeigen signifikante Reduktion des viszeralen Fettgewebes ohne relevante Effekte auf periphere Glukosehomeostase.

Wirkmechanismus

Die chemische Modifikation (trans-3-Hexensäure) verhindert DPP-4-Degradierung und verbessert Plasmastabilität. Als einziges klinisch zugelassenes GHRH-Analogon dient Tesamorelin als Goldstandard-Referenz für GHRH-Forschungsvergleiche.

Forschungsgebiete

  • Viszerale Lipodystrophie bei HIV-Patienten
  • GH-Sekretion und IGF-1-Regulation
  • Fettgewebsmetabolismus
  • Vergleich mit CJC-1295 und Sermorelin

Steckbrief

Sequenz 44-AS GHRH(1-44) mit trans-3-Hexensäure-Modifikation
Summenformel C₂₂₁H₃₆₆N₆₈O₆₄S
Molekulargewicht 5.135,86 Da
Aminosäuren 44
Halbwertszeit ~30 min
Herkunft Synthetisch

Studien & Literatur

Alle PubMed-Studien zu Tesamorelin GHRH lipodystrophy HIV ↗

Hinweis: Alle Informationen dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.

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