Überblick
VIP entfaltet über VPAC1 (ubiquitär) und VPAC2 (Lunge, ZNS) pleiotrope Wirkungen: Vasodilatation, Bronchodilatation, Hemmung pro-inflammatorischer Th1-Zellen und Förderung regulatorischer T-Zellen.
Wirkmechanismus
In der Lunge wirkt VIP bronchodilatatorisch und antiinflammatorisch – es wird als potenzielle Forschungssubstanz bei Lungenerkrankungen untersucht. Im Gehirn moduliert es zirkadiane Rhythmen über den suprachiasmatischen Nucleus.
Forschungsgebiete
- VPAC1/2-Rezeptor-Signalwege
- Lungenentzündung und Bronchodilatation
- Immunmodulation (T-Reg-Förderung)
- Enterisches Nervensystem und Motilität
Steckbrief
| Sequenz | His-Ser-Asp-Ala-Val-Phe-Thr-Asp-Asn-Tyr-Thr-Arg-Leu-Arg-Lys-Gln-Met-Ala-Val-Lys-Lys-Tyr-Leu-Asn-Ser-Ile-Leu-Asn |
|---|---|
| Summenformel | C₁₄₇H₂₃₇N₄₃O₄₃S |
| Molekulargewicht | 3.326,80 Da |
| Aminosäuren | 28 |
| Halbwertszeit | ~1 min (i.v.) |
| Herkunft | Natürliches Neuropeptid; synthetisch |
Studien & Literatur
Alle PubMed-Studien zu VIP vasoactive intestinal peptide immune ↗
Hinweis: Alle Informationen dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.
