Überblick
Sermorelin stimuliert die endogene GH-Synthese über GHRH-Rezeptoren auf somatotropen Hypophysenzellen. Im Unterschied zu direktem GH erhält es die physiologische Feedbackregulation der Hypophysen-Hypothalamus-Achse.
Wirkmechanismus
Kurze Halbwertszeit erfordert häufige Injektionen oder Kombination mit GHRPs für verlängerte GH-Pulse. Als Referenz-GHRH für Forschungsvergleiche mit CJC-1295 und Tesamorelin eingesetzt.
Forschungsgebiete
- GHRH-Rezeptor-Aktivierung
- Endogene GH-Stimulation und Feedbackerhalt
- Vergleich mit CJC-1295 und Tesamorelin
- Schlaf-assoziierte GH-Pulse
Steckbrief
| Sequenz | Tyr-Ala-Asp-Ala-Ile-Phe-Thr-Asn-Ser-Tyr-Arg-Lys-Val-Leu-Gly-Gln-Leu-Ser-Ala-Arg-Lys-Leu-Leu-Gln-Asp-Ile-Met-Ser-Arg-NH₂ |
|---|---|
| Summenformel | C₁₄₉H₂₄₆N₄₄O₄₂S |
| Molekulargewicht | 3.357 Da |
| Aminosäuren | 29 |
| Halbwertszeit | ~12 min |
| Herkunft | Synthetisch (GHRH 1-29) |
Studien & Literatur
Alle PubMed-Studien zu Sermorelin GHRH growth hormone releasing ↗
Hinweis: Alle Informationen dienen ausschließlich wissenschaftlichen Forschungszwecken. Nicht zur Anwendung am Menschen bestimmt.
